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Aufzugschachtentrauchung

Mit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahre 2002 ist die Verwendung einer dauerhaft angebrachten Lüftungsöffnung im Aufzugschacht, wie sie bis heute häufig Verwendung gefunden hat, nicht mehr zulässig. «Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche dauerhaft luftundurchlässig ist», schreibt die EnEV vor. Laut Landesbauordnung jedoch benötigen Aufzugschächte Vorrichtungen, mit denen sie sowohl zu entrauchen als auch zu lüften sind. Die Rauchabzugsöffnungen müssen eine Größe von mindestens 2,5% der Grundfläche des Fahrschachtes, mindestens jedoch 0,1m² haben. Ein Hauptbedürfnis der Betreiber wiederum ist es, Heizkosten einzusparen und dadurch die Kosten zu senken, die bislang Jahr für Jahr durch die dauerhafte Öffnung der Rauchabzüge angefallen sind. Dies alles bedeutet, dass die angebrachten Öffnungen verschlossen bleiben müssen und nur dann geöffnet werden dürfen, wenn es nötig ist (z.B. im Brandfall).

Die Aufgabe eines Entrauchungssystemes ist daher, einerseits teure Heizenergie einzusparen, dabei aber andererseits die Entrauchung und Belüftung im Brandfall zu jeder Zeit sicherzustellen.

Als Lösung bieten wir ein TÜV & VdS geprüftes Entrauchungssystem der Firma BTR an, welches in nahezu allen Aufzugschächten problemlos nachgerüstet werden kann. Das System entnimmt kontinuierlich Luftproben aus dem Fahrschacht und wertet diese aus. Im Brandfall öffnet es automatisch die elektromotorische Rauchabzugsöffnung und sendet einen Alarm an die Aufzugsteuerung. Diese lässt dann die Aufzugskabine in eine vorher festgelegte Evakuierungsebene fahren, damit Personen sicher flüchten können.

Die Installation dieses Systems führen wir vorzugsweise im Zuge von Neubau- bzw. Modernisierungsmaßnahmen eines Aufzuges durch. Nähere Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage oder unter www.lift-smoke-free.de .

Bild: Aufzugsschacht
Bild: Steuerung einer Entrauchungsanlage